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Roman. Sprachen

Spanisch oder Französisch können ab der 10. Jahrgangsstufe als sogen. „spätbeginnende Fremdsprache“ anstelle von Latein belegt werden.

  • Spanisch und Französisch werden in den 10. Klassen 4-stündig pro Woche unterrichtet
  • In Q11/12  werden pro Woche 3 Stunden gegeben

Daneben gibt es im Schuljahr 2017/18 noch folgende Wahlkurse:
Französisch: Frau Elsässer
Italienisch: Frau Poppel

 

Am Pestalozzi-Gymnasium gibt es die Möglichkeit, in der 10. Klasse Latein durch Französisch als spät beginnende Fremdsprache zu ersetzen. Warum Französisch? Fangen wir mit dem angenehmsten Grund an:

„Leben wie Gott in Frankreich“
Dieses Sprichwort drückt aus, dass man es sich in Frankreich besonders gut gehen lassen kann. Tatsächlich ist es ein traumhaftes Reiseziel und bietet alles, was man sich nur wünschen kann: dievielen Sehenswürdigkeiten von Paris und anderen französischen Städten, Schlösser, Burgen, mittelalterliche Städtchen, Skigebiete an den französischen Alpen, einsame Küsten in der Normandie und der Bretagne, 200km lange Sandstrände am Atlantik, die malerischen Buchten der Côte d’Azur und nicht zuletzt das wildromantische Korsika. Und für uns liegt das alles fast vor der Haustür: in weniger als 4 Stunden sind wir in Frankreich.

Französisch – eine Weltsprache
Französisch wird nicht nur in Frankreich, Belgien, Luxemburg, der Schweiz, Monaco und Andorra gesprochen. Es hat auch außerhalb Europas immer noch große Bedeutung. Französisch ist in 33 Staaten Amts- oder Unterrichtssprache. 180 Millionen Menschen sprechenweltweit Französisch, nach Englisch ist es die am häufigsten erlernte Fremdsprache. Nicht umsonst werden wichtige Informationen auf internationalen Veranstaltungen (etwa den Olympischen Spielen) immer in Englisch und Französisch gegeben. In fast allen westlichen Organisationen der westlichen Welt nimmt Französisch den zweiten Platz hinter dem Englischen ein.
Einrichtungen wie die EU, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, der Europarat, die UN und die Welthandelsorganisation haben ihren Sitz in überwiegend französischsprachigen Städten – in Straßburg, Brüssel und Genf.
Zudem ist Frankreich mit Abstand und auch weit vor Großbritannien und den USA der wichtigste Handelspartner für Deutschland. Sehr viele deutsche und französische Firmen arbeiten eng zusammen. Französisch zu können, ist also bei der Suche nach einem Arbeitsplatz oft von Vorteil.
Auch in der Ausbildung arbeiten Deutschland und Frankreich eng zusammen. Es gibt 1800 Austauschprogramme zwischen deutschen und französischen Universitäten und sogar über 100 deutsch-französische Studiengänge in allen Fachbereichen, die mit einem Doppeldiplom abschließen.
Alors peut-être à bientôt!

Frau Elsäßer und Frau Petrini

 

Am Pestalozzi-Gymnasium gibt es auch die Möglichkeit, in der 10. Klasse Latein durch Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache zu ersetzen.

¿Para qué aprender español? – Warum lohnt es sich, Spanisch zu lernen?

Spanisch ist eine Weltsprache. Sie wird auf vier Kontinenten von ca. 420 Millionen Menschen gesprochen: in Europa, Südamerika, Nordamerika und Afrika. In über 20 Ländern ist sie offizielle Landessprache.

Die meisten Spanisch-Sprecher sind in Mittel- und Südamerika beheimatet. Trotzdem ist die Sprache auch in anderen Ländern weit verbreitet, ohne dort den Status der offiziellen Amtssprache zu besitzen. Allein in den USA leben heute knapp 50 Millionen Sprecher –mehr als auf der Iberischen Halbinsel.

Spanisch ist nach Chinesisch, Hindi und Englisch die am vierthäufigsten gesprochene Sprache der Welt.

Wer spanisch kann, verfügt über eine wichtige Schlüsselqualifikation auf dem (inter)nationalen Arbeitsmarkt, denn Spanisch ist eine der wichtigsten Handels- und Verkehrssprachen.

Wer sich am Pestalozzi-Gymnasium für Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache entscheidet, bringt mit den in den Jahrgangsstufen 5-9 erworbenen Lateinkenntnissen sehr gute Voraussetzungen für den Neubeginn in einer modernen romanischen Fremdsprache mit. Der Einstieg ins Spanische sollte nicht schwer fallen, denn weit über 90% des spanischen Wortschatzes stammen direkt aus dem Lateinischen und die Aussprache bereitet nahezu keine Schwierigkeiten.

 

Spanien ist weitaus mehr als das Land der Stierkämpfe, der Siesta und der Ferias.

Wer die spanische Sprache beherrscht, lernt das Land jenseits des all-inclusive-Tourismus kennen, nämlich:

… ein abwechslungsreicher, sich zwischen zwei Meeren erstreckender Staat mit unterschiedlichen Landschaften, welche von den Pyrenäen über die grünen Wiesen Galiziens bis zu den Orangenhainen Almerías reichen

… kilometerlange Strände, die zum Ausruhen, Träumen, Sporteln, etc. einladen

… klimatische Vielfalt auf relativ engem Raum (z.B. Sierra Nevada: Morgens Ski fahren, am Nachmittag Baden im Meer)

… eine beträchtliche Anzahl von Städten mit großer historischer Vergangenheit und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, die vom friedlichen Zusammenleben der tres (der muslimischen, jüdischen und christlichen) culturas zeugen

… abwechslungsreiche und wohlschmeckende kulinarische Spezialitäten, welche nicht zuletzt durch sehr großzügige Öffnungszeiten der Lokale bis weit in die Nacht hinein ausgiebig getestet werden können

… wichtige und eindrucksvolle Errungenschaften auf den Gebieten der Literatur, Musik, der bildenden Kunst und des Films: Don Quijote, Flamenco, Goya, Picasso, Almodóvar, etc.

.. eine offene, gastfreundliche und liebenswerte Bevölkerung

 

Wem dies alles noch nicht genügt, der kann natürlich seine im Unterricht erworbenen Spanischkenntnisse auch in Südamerika anwenden und erweitern.

Gerade diejenigen, die einen Urlaub oder ein Praktikum auf diesem Kontinent planen, werden erstaunt darüber sein, was es bedeutet, mit den Menschen – sei es in einer der modernen, quirligen Großstädte oder aber zu Gast in einem fernabgeschiedenen Dorf in den Anden – in deren Sprache zu kommunizieren und auf diese Weise neue Bekanntschaften zu knüpfen.  

Im Spanischunterricht erhält man einen kleinen Einblick in eine Welt, die uns Europäern manchmal etwas fremd und doch irgendwie bekannt vorkommt, z.B.:

… die grandiose landschaftliche und ethnische Vielfalt des Kontinents: der karibische und andine Norden, die Andenstaaten mit Gipfeln von fast 7000 m, der europäisch geprägte Süden, das von undurchdringlichem tropischen Regenwald bedeckte Amazonastiefland

… die Hochkulturen indianischer Ureinwohner, wie die der Inkas, der Mayas, Azteken etc., die bei der Kolonialisierung des Kontinents durch spanische Eroberer vernichtet wurden

… der Alltag und die damit verbundenen Probleme in Millionenstädten wie z.B. Mexico City

… die Hintergründe der Migration von Lateinamerikanern in die USA

… das Leben der Straßenkinder

… die zahlreichen Fiestas, Traditionen etc. der verschiedenen Länder

und vieles mehr, das den Rahmen dieser Darstellung sprengen würde.

 

Wir freuen uns über interessierte und fleißige Schüler, die diese Sprache und Kultur erkunden möchten, gemäß dem -von Turespaña abgewandelten- Motto:

¡El español es parte de mí!

Eva-Maria Elsäßer

(Für die Fachschaft Spanisch)