• Planspiel PuG 2026

    Planspiel PuG 2026

    Pulverfass Naher Osten: Wir schlüpfen in die Rollen der UNO Mitgliedstaaten

    2014: Der Bürgerkrieg in Syrien tobt seit drei Jahren und die Lage wird immer prekärer,v.a. für die Millionen syrischer Flüchtlinge. Der Islamische Staat hat mittlerweile eine große Fläche auf syrischem und irakischem Staatsgebiet erobert und baut seine Macht durch grausamen Terror aus. Gleichzeitig kämpfen in Syrien islamistische Rebellen gegen Präsident Assads syrische Armee, um den jahrzehntelangen Machthaber und sein Regime zu stürzen. Und mittendrin die kurdische Minderheit, die versucht ihre Autonomie auszubauen. Sofort mischen sich umliegende Staaten wie der Iran oder die Türkei ein, die entweder Partner oder Gegner der Konfliktparteien sind, aber auch die Chance wittern, ihren eigenen Einfluss in der Region auszuweiten. Ebenso die USA und Russland, die sogar militärisch eingreifen. Parallel dazu sieht sich Europa mit einer großen Anzahl an Flüchtlingen konfrontiert, die es zu koordinieren und zu schützen gilt. Ein Konflikt, der den gesamten Nahen Osten destabilisiert und der eine Einigung sehr schwierig macht. Ein gemeinsames Ziel gibt es jedoch: die Verdrängung des IS in der Region.

    Ausgehend davon simulierten wir Schülerinnen und Schüler des Geschichte- und des PuG -Leistungskurses im Rahmen eines Planspiels der Bundeswehr eine Lösung des Konfliktes im UN-Sicherheitsrat:

    Nachdem wir am Vortag des Planspiels von der leitenden Jugendoffizierin bereits eine Einführung in die Lage in Syrien und den Irak im Jahr 2014 und hilfreiche Informationen über die verschiedenen Konfliktparteien bekommen hatten, begann unser Tag, der 17. April 2026 direkt mit der Verteilung der Rollen der UN-Generalsekretärin, zweier Vertreter der Weltpresse sowie eines weiteren Repräsentanten der NGO Amnesty International. Im Anschluss zogen alle anderen ein Land (z.B. USA, Frankreich, Deutschland, Russland, Syrien, Irak oder den Libanon u.v.m.) per Los, welches wir dann für den Rest des Tages im UN-Sicherheitsrat vertraten.

    Nach 45 Minuten Einlesezeit in unsere „Rolle“, eröffnete die UN-Generalsekretärin die Sitzung, welche mit jeweils 2-minütigen Reden der einzelnen Staaten begann. Darin sollten deren Standpunkte und Ziele in Bezug auf den Konflikt dargelegt werden. Daran schloss sich eine Fragerunde an, in der die anderen Länder sowie die Weltpresse und Amnesty International auch besonders kritische Anmerkungen und Fragen anbringen konnten.

    Danach hieß die Aufgabe: Sicherheitsverträge miteinander schließen mit dem obersten gemeinsamen Ziel der Zerschlagung des IS und der Herstellung eines Friedens in der Region. Wie der Weg dorthin aussehen sollte, darin unterschieden sich „unsere“ Meinungen teils gewaltig, sodass es zu zahlreichen hitzigen Diskussionen kam. Als unsere Verträge in der nächsten Phase des Planspiels dann auf den Prüfstand gestellt wurden und wir die in den Abkommen und Bündnissen versprochenen finanziellen, militärischen und humanitären Ressourcen entsprechend stationieren und verteilen mussten, waren noch einmal unsere diplomatischen Fähigkeiten gefragt, um v.a. das oberste gemeinsame Ziel der Verdrängung des IS aus der Region zu erreichen. Trotz zahlreicher Herausforderungen und auch dem ein oder anderen internationalen Rechtsbruch, konnten wir dieses Vorhaben schließlich erfolgreich abschließen. Das Planspiel war somit ein unglaublich bereichernder Tag für uns alle, da wir realitätsnah die Herausforderung eines komplexen Konflikts annehmen und gemeinsame Lösungen finden mussten. Dabei lernten wir, wie wichtig gute Kommunikation, Kooperation und v.a. humanitäre Hilfe ist, um das eine zu erreichen, was wir Menschen doch eigentlich alle gemeinsam haben: Den Wunsch nach Frieden und einem guten Leben. (Antonia Frey Q12)

  • Schullandheim 5c

    Die Klasse 5c verbrachte die Woche vom 23.10.-26.10. 2023 im Schullandheim.

  • Projekt „Rückkehr der Namen“

    Projekt „Rückkehr der Namen“

    Mit einer Schülergruppe beteiligte sich das Pestalozzi-Gymnasium am 11.4.24 an dem Erinnerungsprojekt  des Bayerischen Rundfunks „Rückkehr der Namen“, das an tausend Münchnerinnen und Münchner erinnerte, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

  • Unser Konzertchor beim St. Patrick’s Day

    Unser Konzertchor beim St. Patrick’s Day

    Eine lieb gewordene Tradition: die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes zum Auftakt des St. Patrick Day’s in der Ludwigskirche. Am Samstagabend, den 16.03.24 präsentierte sich ein Auswahlchor des Konzertchors bei den Feierlichkeiten zu Ehren von St. Patrick in der Universitätskirche in Schwabing. Der Gottesdienst wurde live im Radio übertragen.

    (Das Foto wurde vom irischen Landwirtschaftsminister gemacht – das haben wir allerdings erst später herausgefunden!)

  • Skilager in der Wildschönau

    Skilager in der Wildschönau

    Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte und die Schülerinnen und Schüler unserer 7. Klassen auch mit heftigem Schneefall oder Nebel konfrontiert waren, war das diesjährige Skilager wieder ein voller Erfolg. Die bestens präparierten Pisten im Skigebiet Wildschönau / Alpbach, die gute Versorgung in unseren Quartieren und tolle Extras  (Fackelwanderung, Aprés-Ski Party vor dem Hotel) sorgten für viel Spaß und durchgehend gute Stimmung!

  • Erfolge bei „Jugend forscht“

    Erfolge bei „Jugend forscht“

    Die Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums haben sehr erfolgreich beim diesjährigen Regionalwettbewerb abgeschnitten. Es gab mehrere Preise, darunter einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb für Iason und Antonia. Außerdem gewann das Pestalozzi-Gymnasium den MINTSPACE-Schulpreis.

  • Musiktutoren-Wochenende

    Musiktutoren-Wochenende

    Das 2. Musiktutoren-Wochenende am 23. / 24.1. bot wieder viel Abwechslung für die 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11, die regelmäßig in den Ensembles der Schule den Ensembleleitern assistieren und auch eigenverantwortlich Proben abhalten. Am Samstagmittag besuchten sie nach einer Gehörbildungseinheit exklusiv die eindrucksvolle Probe des Landesjugendorchesters gemeinsam mit Mitgliedern des BR-Sinfonieorchesters und Sir Simon Rattle im Herkulessaal. Am Sonntag stand der Ensembleleitungs-Workshop mit Dirigent und Sänger Christian Meister im Mittelpunkt, der den Schülerinnen und Schülern neben Techniken des Dirigierens viele wertvolle Tipps für die Arbeit in den Ensembles gab. Großzügig unterstützt wird das Musiktutoren-Programm durch den Förderverein des Pestalozzi-Gymnasiums.

  • Verkehrserziehung am Lozzi

    Verkehrserziehung am Lozzi

    Gleich zu Beginn des Jahres hatten die 11. Klassen Besuch von der Polizei. Am Fahrsimulator durften die Schülerinnen und Schüler die Auswirkung der Benutzung von Handys und anderen Nebenbeschäftigungen ausprobieren. Dabei zeigte sich sehr drastisch, wie gefährlich es ist, sich beim Straßenverkehr ablenken zu lassen.